Systemwechsel
Shopsystem-Migration für Magento und Shopware
Von Magento 1 oder OpenMage auf Magento 2, von Magento auf Shopware, von Shopware 5 auf 6: Wir übernehmen den kompletten Wechsel — Daten, Funktionen, Schnittstellen und Suchmaschinen-Rankings. Aus einer Hand, ohne dass du drei Dienstleister koordinieren musst.
Typische Wege
Andere Kombinationen sind möglich — die Fragen sind meistens dieselben.
Magento 1 / OpenMage Magento 2
Der häufigste Fall. Kein Update, sondern ein Neuaufbau mit vollständiger Datenübernahme.
Ablauf und Details →Magento Shopware 6
Meist eine strategische Entscheidung: Betriebsaufwand, Kosten oder ein Team, das mit Shopware besser zurechtkommt.
Ablauf und Details →Shopware 5 Shopware 6
Zwischen den Versionen liegt ein kompletter Technologiewechsel — Plugins und Templates lassen sich nicht übernehmen.
Ablauf und Details →WooCommerce Magento 2 oder Shopware 6
Typisch, wenn ein gewachsener WooCommerce-Shop an Grenzen stößt: viele Varianten, komplexe Preise, B2B.
Ablauf und Details →Eigenentwicklung oder Altsystem Standardsystem
Shops, die vor Jahren individuell gebaut wurden und heute niemand mehr pflegen kann.
Ablauf und Details →Was wir für dich übernehmen
Eine Migration ist zu weiten Teilen Datenarbeit. Was mitkommt, legen wir vorher gemeinsam fest — inklusive der Dinge, die bewusst zurückbleiben.
Daten
- Produkte, Varianten, Attribute und Attributsets
- Kategoriebaum samt Zuordnungen
- Kundenkonten inklusive Adressen und Kundengruppen
- Bestellhistorie, Rechnungen und Gutschriften
- Preise, Staffel- und Kundengruppenpreise
- Bilder, Downloads und sonstige Medien
- CMS-Seiten, Blöcke und Redaktionsinhalte
Alles andere
- URLs und Weiterleitungen — 1:1, damit Rankings erhalten bleiben
- Schnittstellen zu ERP, Warenwirtschaft, PIM und Buchhaltung
- Versand- und Zahlungsanbindungen
- Marktplatz- und Portalanbindungen
- Import- und Exportstrecken für den laufenden Betrieb
- Individuelle Funktionen, die es als Standard nicht gibt
- Hosting, Deployment und Monitoring auf dem Zielsystem
Passwörter, Rankings und andere heikle Stellen
Zwei Dinge gehen bei Migrationen am häufigsten schief, und beide fallen erst nach dem Go-Live auf.
Das erste sind Kundenpasswörter. Je nach Quell- und Zielsystem lassen sich die Hashes übernehmen, sodass sich Kunden wie gewohnt anmelden können. Wo das technisch nicht geht, ist ein erzwungener Passwort-Reset der ehrliche Weg — aber einer, der vorbereitet und kommuniziert sein will, statt Kunden am Tag des Umzugs auszusperren.
Das zweite ist die Sichtbarkeit bei Google. Ein neues System bringt fast immer neue URL-Strukturen mit. Ohne vollständige Weiterleitungen verliert ein Shop Rankings, die er sich über Jahre erarbeitet hat — und das merkt man erst, wenn der Umsatz einbricht. Deshalb ist die Weiterleitungskarte bei uns Teil der Migration und nicht der Nacharbeit.
Wie wir vorgehen
- Bestandsaufnahme: Was ist da, was wird genutzt, was hängt daran?
- Datenmapping: Feld für Feld festlegen, was wohin wandert
- Testmigration auf einer Kopie — mit echten Daten, nicht mit Beispielen
- Abgleich: Stückzahlen, Summen und Stichproben gegen das Altsystem
- Generalprobe inklusive Weiterleitungen und Schnittstellen
- Go-Live in einem abgestimmten Zeitfenster, mit Rückfallplan
- Nachbetreuung in den ersten Wochen, wenn die echten Fälle auftauchen
Design und Funktionen: nicht übertragbar, aber nicht verloren
Zwei Dinge wandern bei einem Systemwechsel technisch nie mit: das Template und die Erweiterungen. Das klingt nach Verlust, ist aber vor allem eine Frage, wer sie neu baut — und diese Arbeit übernehmen wir. Beim Aussehen hast du dabei die Wahl zwischen drei Wegen:
- Originalgetreu nachbauen — der Shop sieht aus wie vorher, deine Kunden merken vom Wechsel optisch nichts
- Erhalten mit Facelift — Wiedererkennbarkeit und Aufbau bleiben, Typografie, Abstände, Mobilansicht und Checkout kommen auf Stand
- Neu gestalten — wenn das Design ohnehin fällig ist, ist die Migration der günstigste Moment dafür
Weil das Frontend in jedem Fall neu entsteht, ist das eine Geschmacks- und keine Budgetfrage. Bei den Funktionen läuft es genauso: Was du im Alltag brauchst, ersetzen wir durch Bordmittel oder ein Plugin des Zielsystems — und wo es nichts Passendes gibt, bauen wir dir ein Modul nach Maß. Was den Aufwand nicht wert ist, sagen wir dir vorher.
Erfahrung statt Erstversuch
Migrationen sind bei uns kein Nebenschauplatz: Magento 1 auf Magento 2 und Shopware 5 auf Shopware 6 haben wir mehrfach durchgeführt — vom überschaubaren Katalog bis zum gewachsenen Shop mit ERP-Anbindung, B2B-Preisen und einer Erweiterungsliste, die über Jahre entstanden ist.
Das merkt man weniger im Ablauf als in der Einschätzung davor. Die Stellen, an denen so ein Projekt kippt — kollidierende URL-Keys, halb gepflegte Varianten, Preislogik in einer Erweiterung, Importstrecken, von denen niemand mehr weiß — suchen wir gezielt, statt sie im laufenden Projekt zu entdecken. Deshalb hält die Aufwandsschätzung nach der Bestandsaufnahme in der Regel.
Wie wir arbeiten
Direktkontakt
Du sprichst mit uns — also mit denselben Leuten, die deine Migration auch bauen.
Bei einer Migration fallen täglich Detailentscheidungen an — welches Feld wohin,
wie tief die Historie, welche Funktion bleibt. Kurz geklärt kosten sie Minuten,
durch eine Kette geschickt kosten sie Tage.
Ticketsysteme ja, Overhead nein
Asana, Jira, Redmine oder GitHub Issues können wir und arbeiten darin mit, wenn
bei dir ohnehin etwas läuft. Wir bauen aber keinen Prozess auf, den dein Projekt
nicht braucht: Boardpflege, Statusrunden und Reporting sind bezahlte Zeit, die
nicht in deinen Shop fließt.
Budgetfreundlich heißt planbar
Wir schneiden die Migration in Abschnitte, die einzeln entscheidbar sind.
Bestandsaufnahme und Konzept sind ein klar begrenzter erster Schritt; danach
steht eine belastbare Summe für den Rest — samt der Möglichkeit, Funktionen
bewusst wegzulassen. Was sich nicht rechnet, sagen wir vorher.
Das Erstgespräch kostet nichts und ist unverbindlich. Auch „das lohnt sich für dich gerade nicht" ist ein mögliches Ergebnis.
Warum aus einer Hand
Bei einer Migration greifen Entwicklung, Server und SEO ineinander: Die Datenübernahme entscheidet über die Struktur, die Struktur über die URLs, die URLs über die Sichtbarkeit — und der Server darüber, ob das Ganze am Umzugstag die Last trägt. Verteilt auf drei Dienstleister landen genau diese Übergänge zwischen den Stühlen. Bei uns sitzen die Zuständigen im selben Team.
Umzug im Kopf?
Sag uns, welches System heute läuft und wohin es gehen soll. Wir schauen uns den Bestand an und sagen dir, was realistisch ist — inklusive der Punkte, die teuer werden.