Shopware Verfügbar

Freigabepflichtige Produkte

Verkauf nur an Kunden mit geprüftem Nachweis — mit Upload, Freigabe und Ablaufdatum.

Manche Waren dürfen Sie nur an Kunden abgeben, die einen Nachweis vorgelegt haben: Sachkundenachweis Pflanzenschutz, Erlaubnis nach § 11 Chemikaliengesetz, Gewerbenachweis, Apothekenzulassung. Bislang bedeutet das in den meisten Shops: Anfrage per Telefon, Prüfung per Mail, Freigabe im Kopf des Vertriebs.

Shopwares Rule Builder kann Produkte je nach Kundengruppe ein- oder ausblenden. Was er nicht kann, ist der Prozess dahinter — hochladen, prüfen, freigeben, ablaufen lassen, erneuern. Genau dieser Kreislauf ist der Kern des Plugins.

Kunden ohne gültigen Nachweis sehen auf der Produktseite statt des Kaufbuttons einen Hinweis, welcher Nachweis fehlt, und reichen ihn im Kundenkonto ein. Sie prüfen im Backend, setzen den Gültigkeitszeitraum und geben frei. Läuft der Nachweis ab, greift die Sperre automatisch wieder.

Funktionen

  • Beliebig viele Nachweisarten, je Produkt zuordenbar
  • Upload im Kundenkonto mit Dokument und Nachweisnummer
  • Prüfliste im Backend mit Freigabe, Ablehnung und Gültigkeitszeitraum
  • Sperre wirkt im Warenkorb und beim Bestellabschluss, nicht nur auf der Produktseite
  • Ablaufdatum wird bei jeder Prüfung ausgewertet — kein Cronjob nötig, der ausfallen könnte
  • Dokumente werden als private Medien abgelegt, nicht über öffentliche URLs
  • Historie: erneute Einreichungen legen neue Datensätze an, alte bleiben nachvollziehbar
  • Deutsch und Englisch

Voraussetzungen

  • Shopware 6.5 oder 6.6
  • PHP 8.1 oder neuer

Häufige Fragen

Reicht dafür nicht der Rule Builder?
Für das Ein- und Ausblenden ja, für den Nachweis nein. Der Rule Builder kennt keine Zustände, die geprüft werden und ablaufen. Er kann nicht abbilden, dass ein Kunde ein Dokument einreicht, jemand es freigibt und die Freigabe zwei Jahre später endet.
Können Gäste freigabepflichtige Produkte kaufen?
Nein. Ein Nachweis hängt am Kundenkonto — ohne Anmeldung gilt jeder Nachweis als fehlend. Das ist Absicht: Andernfalls wäre die Prüfung mit einem Klick auf „als Gast bestellen" umgangen.
Was passiert, wenn ein Kunde den Warenkorb umgeht?
Nichts. Die eigentliche Sperre sitzt in der Warenkorbprüfung und läuft vor jedem Bestellabschluss erneut. Der Hinweis auf der Produktseite ist die freundliche Variante, nicht der Schutz.
Wo landen die hochgeladenen Dokumente?
Als private Medien in Shopware. Sie sind nicht über eine erratbare öffentliche Adresse abrufbar, sondern nur für angemeldete Backend-Nutzer. Bei personenbezogenen Nachweisen ist das keine Kür, sondern Pflicht.
Was passiert, wenn ein Nachweis abläuft?
Am Stichtag verliert er automatisch seine Gültigkeit, und die betroffenen Produkte sind für diesen Kunden wieder gesperrt, bis er einen neuen Nachweis einreicht. Geprüft wird bei jedem Warenkorb, nicht über einen Hintergrundprozess — ein abgelaufener Nachweis kann also nicht versehentlich weitergelten, weil ein Cronjob ausgefallen ist.